tainá guedes

TAI_01_PR

pic by lenara verle

Hi, my name is Tainá and I am a vegetarian formed cook living in
Germany. I think what a cook does is something very important for our development,
not just for our body but for our soul as well. Food is not just what
we put into our mouth, food is also something that is nourishing our soul. This
means to me: art, poetry, music, people.

I am interested  in Shojin-Ryori, bio-dynamics, macrobiotics.

More about me:

I was born in Sao Paulo, Brazil in 1978, where I grew up in the
creative atmosphere around my father’s art studio and amongst his
group of friends.

My first job was as assistant producer at radio USP FM together with the poet
João Bandeira. After that I worked for different Brazilian musicians,
as Arnaldo Antunes and Cid Campos, for Gilberto Gil’s internet radio, for a TV- program and later, as a producer for the newspaper Folha de Sao Paulo. During that time I also
made two very short movies about the street artist Gentileza and a
food history.

After nine years of working for a Japanese restaurant in- and outside
of the kitchen, I decided to attend  to the “international chef” program
at the school of gastronomy at Senac University, where I graduated as
an international chef in 2006. During that time I also organized
several events that involved art, culture and food. It is my belief,
that these areas are closely related and that they are an important
expression of our time, surroundings and the environment.

In 2006, just after moving to Europe, I began to study “Shojin Ryori”
– the vegetarian Buddhist kitchen of Japan. In 2007 I was invited to
Japan by a Shojin Chef and experienced the kind and devotional spirit, which is the essence of Japanese culture. It put me back in touch with myself and helped me to focus on the kitchen.

Since this time, I have constantly been researching vegetarian food
and, at the same time, developing my own style of cooking with
the intention, to make the most of myself and nature, in order to offer
the best of both to my guests and the people around me.

Shojin Ryori is not just an ancient, beautiful and harmonic,
philosophic and devoted ‘ingredient’ of traditional Japanese culture.
Much more it is an expression of a permanent change and renewing.
Within modern life’s search for inner balance, health and – all-over –
harmonic togetherness and respect, this art becomes more actual and
innovative than ever.
Shojin is a Buddhist term that refers to devotion, purification,
asceticism or diligence in pursuit of enlightenment and perfection and
Shojin Ryori, a type of vegetarian cuisine, was brought into Japan via
China and Korea with the introduction of Buddhism in the sixth century

Über mich:

Hallo, mein Name ist Tainá, ich habe eine Ausbildung als vegetarische Köchin und lebe in Deutschland. Ich denke, dass ein Koch einen sehr wichtigen Beitrag zu unserer Entwicklung leistet, nicht nur für unseren Körper, sondern auch für unsere Seele. Essen ist nicht nur etwas, was wir uns in den Mund stecken, sondern nährt auch unsere Seele. Das bedeutet für mich: Kunst, Poesie, Musik, Menschen.

Meine Interessen:  Shojin-Ryori, Biodynamik, Makrobiotik.

Mein Lebenslauf:

Ich bin 1978 in Sao Paulo, Brasilien geboren, wo ich in der kreativen Atmosphäre aufwuchs, die in den Kreisen der Kunstgalerie meines Vaters und seiner Freunde geherrscht hat.

In meinem ersten Job war ich Assistenz-Produzentin bei Radio USP FM, gemeinsam mit dem Dichter Joao Bandeira. Danach arbeitete ich für verschiedene brasilianische Musiker, wie Arnaldo Antunes und Cid Campos, für Gilberto Gil’s Internetradiosender, für ein Fernsehprogramm und später machte ich zwei Kurzfilme über den Straßenkünstler Gentileza und eine „Geschichte des Essens“.

Nach neun Jahren Arbeit in- und außerhalb der Küche eines japanischen Restaurants beschloss ich, das „Internationale Küchenchef-Programm“ an der Gastronomie-Schule der Senac-Universität zu besuchen, wo ich 2006 den Abschluss als „Internationaler Küchenchef“ machte. Während dieser Zeit organisierte ich auch einige Events, die Kunst, Kultur und Essen miteinander verbanden. Es ist meine Überzeugung, dass diese Dinge eng miteinander verknüpft sind, sie sind ein wichtiger Ausdruck unserer Zeit, unserer Umgebung und unserer Umwelt.

2006, kurz nach meinem Umzug nach Europa, begann ich “Shojin Ryori” zu studieren – die buddhistische vegetarische Küche Japans. 2007 wurde ich von einem Shojin-Küchenmeister nach Japan eingeladen und erlebte den freundlichen, hingebungsvollen Geist,  der das Wesen der japanischen Kultur ausmacht. Dies brachte mich mir selbst wieder näher und half mir, mich auf die Küche zu konzentrieren.

Seit dieser Zeit erforsche ich unablässig vegetarische Lebensmittel und entwickle gleichzeitig meinen Kochstil mit der Absicht, das Beste aus mir selbst und aus der Natur herauszuholen, um meinen Gästen und Freunden von beidem das Beste anbieten zu können.

Shojin Ryori ist nicht nur eine antike, schöne, harmonische, philosophische und hingebungsvolle „Zutat“ der traditionellen japanischen Kultur. Es ist vielmehr ein Ausdruck ständiger Veränderung und Erneuerung. Im modernen Leben wird diese Suche nach innerem Gleichgewicht, Gesundheit und –insgesamt – nach einem harmonischen Miteinander und Respekt voreinander zu einer Kunst, aktueller und innovativer denn je.

.Shojin ist ein buddhistischer Ausdruck, der Hingebung, Reinigung, Askese oder Sorgfalt bedeutet, auf der Suche nach Erleuchtung und Perfektion. Shojin Ryory ist eine vegetarische Küche, die via China und Korea nach Japan gebracht wurde, gleichzeitig mit der Einführung des Buddhismus im sechsten Jahrhundert.

Meine Küche

Meine Küche ist die Kombination der Erfahrungen, die ich auf der ganzen Welt gemacht habe – stark beeinflusst von der japanischen Küche. Ich versuche immer in einer Weise zu kochen, die unser Leben positiv beeinflusst. Dies könnte ein Gedicht sein, ein Kunstwerk, ein Gefühl oder die Natur selbst.

Wichtig ist für mich:

* glücklich zu sein

* das  japanische “Mottainai-Prinzip” zu beachten. Das bedeutet, Dinge zu recyceln, wiederzuverwenden  und Nahrungsmittelverschwendung zu vermeiden.

* unseren Körper und unseren Geist mit einem Zufriedenheitsgefühl zu ernähren und nicht nur unseren Verstand.

* Vollkornprodukte zu essen

* Jeden Tag Getreide zu sich zu nehmen, vorzugsweise den Empfehlungen der Biodynamik gemäß:
Montag: Reis
Dienstag: Gerste
Mittwoch: Hirse
Donnerstag: Roggen
Freitag: Hafer    Samstag: Mais    Sonntag: Weizen

* verschiedene Obst- und Gemüsesorten zu essen

* in Bio-Qualität

* alle Mahlzeiten sollten gesundes Fett enthalten.  Zum Beispiel Olivenöl, Rapsöl, Leinsaatöl. (einige Vitamine können von unserem Körper nur aufgenommen werden, wenn sie zusammen mit Fett gegessen werden)

* vegetarisch zu essen

* langsam zu essen

* saisonales Obst- und Gemüse aus der Region zu essen

* Weißzucker zu vermeiden und stattdessen Honig, Früchte und getrocknete Früchte zu sich zu nehmen.

*  die Harmonie zwischen Mensch und Natur zu respektieren

to know more about my work: tataiskitchenlab.wordpress.com

shareyourfood.wordpress.com

kochenundquatschen.wordpress.com

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